KUNSTPREIS DEUTSCHLAND 2021
Ausschreibung
Bewerbungsfrist: 1. Februar – 31. Mai 2021
Kunstpreis-Thema: nicht vorgesehen


A. Ablauf

Phase 1:
Die Teilnahme am Kunstpreis Deutschland (www.kunstpreis-deutschland.de) erfolgt durch die Einreichung von Fotos per Upload von maximal drei Kunstwerken (u.a. Gemälde, Skulpturen, Fotos) über ein Online-Formular. Aus den eingereichten Arbeiten werden von einer Jury (Foto-Jury) jene Werke nominiert, die an der finalen Jury-Entscheidung sowie der anschließend geplanten „Kunstpreis-Ausstellung“ teilnehmen.

Phase 2:
Nach der Anlieferung der Werke bestimmt eine externe Jury folgende Kunstpreise für die nachstehenden Kunst-Disziplinen:

  • Gemälde: Gold-Award – und Ankauf von Arbeiten > Brutto-Wert: 5.000 €
  • Skulptur/Plastik: Gold-Award – und Ankauf von Arbeiten > Brutto-Wert: 5.000 €
  • Fotografie/Digital-Art: Gold-Award – und Ankauf von Arbeiten > Brutto-Wert: 5.000 €
  • Publikumspreis: Gold-Award
  • Zahlungszeitpunkte: Nach Übergabe der Werke

B. Eckdaten
Termine:

  •  Bewerbung: Upload (1 bis 3 Werke) auf www.kunstpreis-deutschland.de bis 31. Mai 2021
  •  Eine unabhängige Foto-Jury nominiert Werke für die finale Jury-Sitzung: bis 30. Juni 2021
  • Bekanntgabe der durch die Foto-Jury nominierten Werke per Mail: bis 31. Juli 2021
  • Versand der Einlieferungsformulare für die nominierten Werke per Mail: bis 31. Juli 2021
  • Anlieferung der durch die Foto-Jury nominierten Werke: 24. bis 31. Aug. 2021
  • Eine unabhängige Jury bestimmt die Preisträger/innen: bis 15. Sep. 2021
  •  Verleihung des Kunstpreises Deutschland 2021 / Vernissage: 31. Oktober 2021
  • Verleihung des Publikumspreises / Finissage: 28. November 2021
  • Ort der Preisverleihung: Galerie Depelmann, Langenhagen (nahe Hannover-Airport)
  • Buch zum Kunstpreis: Herausgabe einer Print-Dokumentation zum Kunstpreis Deutschland 2021, in dem die nominierten Werke (Fotos) sowie die Kunstschaffenden (Fotos) präsentiert werden. Zudem werden sämtliche sich bewerbenden Künstler*innen (somit auch nicht nominierte K.) in dem Buch mit Vor- und Nachnamen und Wohnort genannt.

Teilnahmebedingungen für den Kunstpreis Deutschland 2021

1. Bewerber*innen mit einer künstlerischen Ausbildung und/oder einer adäquaten Ausstellungs-Vita.
2. Es gibt keine Herkunftsbeschränkung. Kunstschaffende aus dem In-und Ausland sind willkommen.
3. Disziplinen: u.a. Malerei, Plastik/Skulptur, Fotografie/Digital-Art
4. Das jeweilige Thema der einzureichenden Exponate (1,2 oder 3) ist frei bestimmbar.
5. Die Werke müssen als Foto per Upload auf www.kunstpreis-deutschland.de eingereicht werden.
6. Bewerbungen sind möglich mit maximal drei (3) Originalwerken, die nicht älter als 5 Jahre sind.
7. Kurzbeschreibung (max.1/4 DIN-A-4-Seite) der eingereichten mit Titeln zu versehenden Werke.
8. Künstler*innen-Biografie / Kompakte Vita (max. 1/1 DIN-A-4-Seite)
9. Bearbeitungsgebühr / Aufwandspauschale:

  •  Einreichung eines Werks: 50,00 € inkl. Umsatzsteuer (Kunstschaffende bis 35 Jahre: 0,00 €)
  •  Einreichung eines zweiten Werks (ggf.): 40,00 € inkl. Ust. (Kunstschaffende bis 35 Jahre: 0,00 €)
  • Einreichung eines dritten Werks (ggf.): 30,00 € inkl. Umsatzsteuer.

10. Bei ev. Verkaufserfolgen erhält der Ausrichter ein Honorar von 50 % des Verkaufspreises inkl. Ust.
11. Versicherung: Die von der Jury nominierten, auszustellenden Werke werden versichert.
12. Preise der Jury: Gold-Awards in drei Disziplinen zzgl. Ankauf von Arbeiten (31.10.2021)
13. Publikumspreis: Gold-Award > Überreichung bei der Finissage (28.11.2021)

1.Ausschreibungsbedingungen

C.1  Ausrichter des Kunstpreises Deutschland: Galerie Depelmann Edition Verlag GmbH
Postanschrift: Galerie Depelmann GmbH, 30855 Langenhagen (Hannover), Walsroder Str. 305      

C.2  Zulassung
Zur Bewerbung berechtigt sind alle Bewerber*innen mit einer künstlerischen Ausbildung (und einer adäquaten Ausstellungs-Vita) aus Deutschland und dem Ausland.

Zugelassen sind ein bis drei (1 – 3) Originalwerke der bildenden Kunst aus den Bereichen Malerei, Skulptur/ Plastik, Fotografie/Digital-Art die nicht älter als 5 Jahre sind und vom Einsender geschaffen wurden. Aus platztechnischen Gründen dürfen Werke über 1,5 x 1,5 (x 1,5) Meter nicht eingereicht werden.

Es gibt keine Einschränkungen, was die künstlerische Ausdrucksform betrifft. Nicht eingereicht werden dürfen …

… gefälschte Werke.

… stark restaurierte oder beschädigte Werke.

… unlimitierte und nicht nummerierte Multiples.

… nicht selbst gefertigte Arbeiten (Ausnahme: ausgewiesene Gemeinschaftsarbeiten).

… Werke, an denen der Aussteller nicht das (Mit-) Urheberrecht bzw. Nutzungsrecht besitzt.

… Zurschaustellungen, die in Wort und/oder Bild geltendem deutschen Recht widersprechen.

C.3 Bewerbung (Foto-Jury)
Die Bewerbung erfolgt durch Einreichen der Werke in digitaler Form über die Website des Ausrichters (www.kunstpreis-deutschland.de) durch Ausfüllen der Eingabefelder und durch Upload des/der Werkfotos als JPG. Die Bilddatei sollte max. 3 MB umfassen und nicht kleiner als 300 KB sein. Die Bilddateien müssen klar zuzuordnen sein. Deshalb ist zu beachten, dass der Dateiname der eingereichten Fotos (jpg) wie folgt lautet: Nachname, Vorname, Werkbezeichnung.jpg. Es können bis zu drei Werke als Fotos (je Werk nicht mehr als ein Foto) in digitaler Form hochgeladen werden.
Angaben zum Werk bzw. zu den Werken und zur Person des Kunstschaffenden sind in der auszufüllenden Bewerbung für die Foto-Jury vollständig zu machen.
Anmeldeschluss für die Einreichung der Werke zur „Foto-Jury“ ist der 31. Mai 2021.

C.4 Bearbeitungsgebühren (Nachwuchskünstler: 0,00 € für zwei eingereichte Werke)
Je Künstler*in wird eine Teilnahme- und Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,00 € für das erste Werk erhoben (Ausnahme: Nachwuchskünstler*innen bis zum 35. Lebensjahr)

>>> Nachwuchskünstler*innen bis zu einem Alter von 35 Jahren zahlen für das erste und zweite Werk mit dem sie sich bewerben keine Bearbeitungsgebühr (0,00 € + 0,00€).

Es ist ein Anliegen des Veranstalters Nachwuchskünstler*innen finanziell zu entlasten, ihnen adäquate Ausstellungschancen zu bieten – und somit ihren künstlerischen Werdegang zu fördern.
Wer als Künstler*in im Alter von über 35 Jahren mehr als ein Werk (Gebühr: 50,00 €) einreichen möchte zahlt für das zweite Werk 40,00 € (nicht Kunstschaffende bis 35 J.) und ggf. für das dritte Werk 30,00 € Bearbeitungsgebühr. Die Bearbeitungsgebühr ist auf das Konto des Veranstalters (Kunstpreis-Ausrichter) zu überweisen. Die Bankverbindung lautet:

>>>  Sparkasse Hannover | IBAN: DE 82 2505 0180 0002 0408 63 | BIC: SPKHDE2HXXX

Beim Verwendungszweck der Überweisung bitte Kunstpreis Deutschland angeben.Bei „Begünstigter“ (Zahlungsempfänger) bitte Galerie Depelmann angeben.

Die Bearbeitungsgebühr muss innerhalb von 10 Tagen nach der eingereichten Bewerbung bzw. dem Rechnungserhalt auf dem Konto des o.g. Veranstalters eingegangen sein. Bei nicht zeitgerecht eingehenden Zahlungen können Bewerbungen ggf. nicht bearbeitet und nicht berücksichtigt werden.

C.5
Sämtliche sich bewerbenden Kunstschaffenden werden nach der Kunstpreisverleihung unter der Rubrik „BETEILIGTE KÜNSTLER / EXPONATE“ auf der Website www.kunstpreis-deutschland.de in alphabetischer Reihenfolge genannt.

C.6 Jury-Entscheide und Preise

a) Foto-Jury
Aus den per Upload bis zum 31. Mai 2021 eingereichten Werken werden von der unabhängigen Foto-Jury bis zum 30. Juni 2021 die Werke für die finale Juryentscheidung nominiert, die zudem auf der Kunstpreis-Ausstellung anlässlich der Kunstpreisverleihung präsentiert werden.
Kunstschaffende, deren Werke von der Foto-Jury nominiert wurden erhalten vom Veranstalter bis zum 31. Juli 2021 Benachrichtigungen – und auch bis zum 31. Juli 2021 die Einlieferungsformulare per Mail.

b) Preisjury
Aus den für den Kunstpreis Deutschland 2021 nominierten und vom 24. bis 31. August 2021 angelieferten Werken wählt eine vom Ausrichter benannte unabhängige Jury drei Werke aus. Diese sind jeweils mit Gold-Awards dotiert, die bei der Kunstpreisverleihung überreicht werden.
Gegen die Entscheidung der Jury steht dem/der Künstler*in kein Einspruchsrecht zu. Die Jury wird die Nichtauszeichnung von Werken nicht begründen. Jury-Mitglieder sind zum Stillschweigen verpflichtet. Kriterium für die Jurierung ist ausschließlich die künstlerische Leistung am einzelnen Werk. Hierzu werden vom Kunstpreis-Ausrichter die Einlieferungen der Werke vor der Vorlage bei der Jury soweit wie möglich anonymisiert.
Jeder Einlieferer (Künstler*in) unterwirft sich der Jury und diesen Ausstellungsbedingungen. Gegen die Entscheidung steht dem/der Bewerber*in kein Einspruchsrecht zu. Alle angenommenen Werke verbleiben während der Ausstellungsdauer zur Verfügung des Veranstalters. Das Hängen von Bildern und das Platzieren von Skulpturen erfolgt durch eine/n Kurator*in unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der einreichenden Kunstschaffenden.

Der KUNSTPREIS DEUTSCHLAND 2021 wird beraten von Prof. Timm Ulrichs (Berlin / Hannover).

c) Publikumspreis
Der „Publikumspreis“ (Gold-Award) wird bei der Kunstpreis-Vernissage (Kunstpreis-Verleihung) ausschließlich von den beteiligten Künstler*innen gewählt und bei der Finissage (Datum s.o.) überreicht.

C.7 Einlieferung und Kennzeichnung der Arbeiten

Vom 24. bis 31.8.2021 sind die von der Foto-Jury ausgewählten Werke jeweils von 9 Uhr bis 17 Uhr am Sitz des Ausrichters Galerie Depelmann, 38855 Langenhagen, Walsroder Str. 305, persönlich oder per Post, Paketdienst, Spedition auf eigene Kosten und eigene Gefahr anzuliefern. Zu spät eintreffende Werke können ggf. nicht berücksichtigt werden.
An jedem Werk ist ein vollständig ausgefülltes Einlieferungsformular (mit Namen und Werkangabe) fest anzuheften, ein loses Duplikat des Formulars ist bei der Einlieferung mit abzugeben. Diese Formulare werden am 31. Juli 2021 an jene Künstler*innen per Post und zusätzlich per Mail verschickt, deren Werke nominiert wurden.
Eine auf den künstlerischen Werdegang bezogene Biographie/Vita (max. 1 DIN A4 Seite) ist ebenfalls beizulegen, ebenso eine Beschreibung des/der eingereichten Werks/Werke (max. 1/4 DIN A4 Seite) sowie die Benennung der gewählten Kunstdisziplin (z.B. Malerei) und Technik (z.B. Öl auf Leinwand).

C.8 Preisverleihung

Die Verleihung des Kunstpreises Deutschland findet in einem festlichen Rahmen statt und wird gefilmt. Die Presse wird überregional (Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein) informiert.

C.9 Abholung der Werke
Nach der Preisverleihung plant der Veranstalter eine sog. Kunstpreis-Ausstellung. Die ausgestellten Werke können ggf. (wenn sie nicht verkauft sein sollten) am Tag nach der vorgesehenen Kunstpreis-Ausstellung auf eigene Kosten und eigene Gefahr abgeholt werden. Eine Haftung des Kunstpreis-Ausrichters wird hierfür ausgeschlossen.

D. Ausstellungsbedingungen

D.1
Wurde von der Jury ein Werk für die Kunstpreisausstellung nominiert, kann es vom Bewerber (Künstler*in) nicht mehr zurückgezogen werden. Die während der Kunstpreis-Ausstellung verkauften Arbeiten/Werke sind bis zum Ausstellungsende in der Ausstellung zu belassen. Beim Verkauf eines Exponats erhält der Kunstpreis-Ausrichter ein/e Honorar/Vergütung in Höhe von 50 % des Verkaufspreises.

D.2
Zustand und Ausstattung der Werke:
Die Arbeiten (Bilder) müssen trocken und hängetechnisch einwandfrei sein. Mehrteilige Arbeiten sind als hängetechnische Einheit (Diptychon bzw. Triptychon) abzugeben. Bilder müssen unbedingt mit einer stabilen Aufhängungsvorrichtung, mit Rahmen und Ösen, versehen sein. Werke, die keine Hängevorrichtung haben, können vom/der Kurator*in ggf. abgelehnt werden.
Für Skulpturen / Plastiken oder Objekte, die nicht auf den Boden gestellt werden sollen, sind die benötigten Skulpturen-Sockel oder Podeste durch den Künstler mit anzuliefern. Für Gläser und Beschädigungen an Arbeiten durch Glassplitter wird jegliche Haftung abgelehnt.
In Ausnahmefällen und bei rechtlichen Zweifeln oder hängetechnischen Schwierigkeiten behält sich der/die Kurator*in vor, Werke zurückzuweisen.

D.3
Die Verkaufspreise für Bilder sind inklusive Rahmen sowie 50% Verkaufshonorar anzugeben.

D.4
Verkauf von Werken: Jeder Aussteller erklärt sich einverstanden und gibt stillschweigend den Auftrag, dass sein zur Ausstellung angenommenes Werk an Interessenten zum von ihm angegebenen Preis verkauft wird.
Jeder Aussteller hat mit der Anmeldung den Wert des Werkes anzugeben. Nach Einreichung der Werke ist der Aussteller nicht berechtigt, den Kaufpreis zu ändern.

D.5
Der Kunstpreis-Ausrichter ist berechtigt, die zur Ausstellung angenommenen Werke in einer Online- und Print-Dokumentation sowie für Presse- und PR-Arbeit unentgeltlich zu reproduzieren (Foto, Film).

D.6
Ein gebundenes Buch zum Kunstpreis Deutschland 2021 wird herausgegeben. Die nominierten Kunstschaffenden werden jeweils auf einer Seite mit ihren Arbeiten vorgestellt. Jede Art des Kopierens, Reproduzierens und der Weiterverarbeitung von Fotos ausgestellter Werke zu anderen Zwecken und durch nicht berechtigte Dritte ist untersagt.

D.7
Für die Einlieferung / Einsendung und Abholung der Werke sind die in der Ausschreibung genannten Termine maßgebend. Der/die Künstler*in verpflichtet sich, diese Termine einzuhalten.

D.8
Die zur Ausstellung angenommenen Werke sind während der Ausstellungsdauer versichert.

D.9
Erfüllungsort für alle Verpflichtungen in Bezug auf die „Kunstpreisausstellung“ und den Verkauf von ausgestellten Werken ist der Sitz des Veranstalters.

E. Schlussbestimmungen
Durch die Abgabe der Anmeldung und die Zurverfügungstellung von Werkfotos (per Upload) für den Kunstpreis Deutschland erklärt sich der/die Bewerber*in mit allen vorstehenden Bedingungen einverstanden.
Für die Richtigkeit der genannten Termine kann keine Haftung übernommen werden. Die Termine können vom Kunstpreis-Ausrichter aus wichtigem Grund verschoben werden. Wir empfehlen grundsätzlich, die in dieser Kunstpreis-Ausschreibung genannten Termine auf Aktualität zu überprüfen (siehe Website: www.kunstpreis-deutschland.de)

KUNSTPREIS DEUTSCHLAND 2021
Ausrichter: Galerie Depelmann Edition Verlag GmbH, 30855 Langenhagen (Hannover), Walsroder Str. 305

Beratung: Prof. Timm Ulrichs (Berlin/Hannover)

Kontakt: europe@kunstpreis-deutschland.de | www.kunstpreis-deutschland.de
Tel. (0511) 733693 | www.depelmann.de

>>> KUNSTPREIS DEUTSCHLAND 2021   /   Bearbeitungs-Gebühren 

Künstler*innen bis zum 35. Lebensjahr zahlen für zwei eingereichte Arbeiten keine (0,00 €) Bearbeitungs-Gebühren. Somit sind Bewerbungen für Nachwuchskünstler*innen kostenfrei, bis auf ein ggf. drittes eingereichtes Werk.     

Zur Sichtweise, dass auch private Ausrichter von Kunstpreisen davon absehen sollten Bearbeitungs-Gebühren für eingereichte Kunstwerke zu erheben: Als Kunstpreis-Ausrichter sind in Deutschland überwiegend Städte und Landkreise aktiv, weniger private Akteure. Städte und Landkreise nutzen die Auslobung von Kunstpreisen u.a. für ihr Stadt-Marketing, was sinnvoll ist, denn Aktivitäten im Bereich Kunst & Kultur gelten als bedeutender Standortfaktor.

Beispielsweise der „Paula Modersohn-Becker Kunstpreis“ (Ausrichter: Landkreis Osterholz) richtet sich an Künstler*innen, die einen darstellbaren Bezug zum Land Niedersachsen oder zum Land Bremen nachweisen können. Es handelt sich um einen regionalen Kunstpreis, der auch wegen seiner Bewerbungs-Beschränkungen relativ wenige Bewerbungen erhält. Die Hoffnung ist, mit dem Verzicht einer (wohlgemerkt) steuerfinanzierten Bearbeitungs-Gebühr die Anzahl der Bewerber*innen zu steigern. Das ist selbstverständlich legitim.         

Bewerbungs-Beschränkungen (Protektionismus als Instrument) sind für Städte und Landkreise systemimmanent. Angestellte des ÖD berufen Jury-Mitglieder, die überwiegend auch im ÖD tätig sind. Diese nominieren von den eingereichten Werken jene, die ihrer Ansicht nach künstlerisch adäquat sind – und möglichst „politisch korrekt“. Kunstschaffende mit politischen Botschaften müssten eventuell mit „angezogener Handbremse“ arbeiten.      

Die Kunst ist frei! Die Galerie Depelmann (Langenhagen/Hannover) ist ein privater, unabhängiger Kunstpreis-Ausrichter und seit über 40 Jahren überregional/international aktiv. Regionale Bewerbungs-Beschränkungen sind nicht vorgesehen, da bei der Auslobung dieses Kunstpreises mindestens Deutschland das „Spielfeld“ ist. Um nicht von öffentlichen Geldmitteln und damit verbundenen politisch motivierten Wünschen bzw. Vorgaben bezüglich der eingereichten Kunstwerke abhängig zu sein, verzichtet die Galerie Depelmann auf die Inanspruchnahme von Fördergeldern aus Steuermitteln für die Auslobung dieses Kunstpreises. Die Freiheit der Kunst wird auf diese Weise garantiert.   

Fazit: Kunstpreis-Bearbeitungs-Gebühren von der öffentlichen Hand finanzieren bzw. subventionieren zu lassen, würde die Jury ev. unter „Vorgabe-Druck“ setzen – und das Urteilsvermögen einschränken. DieKunstfreiheit lt. Art. 5 Absatz 3 des Grundgesetzes wäre in Gefahr, da ggf. Political-Correctness das Zugeständnis bei der Beurteilung der eingereichten Werke wäre. Die Kosten für die Auslobung eines Kunstpreises sind enorm – und mit Bearbeitungs-Gebühren nur zu einem geringen Teil zu decken. Ein privater Kunstpreis-Ausrichter will und kann keine finanziellen Verluste machen – und kommt deshalb nicht an der Erhebung von Bearbeitungs-Gebühren vorbei, … auch um eine wirklich unabhängige Experten-Jury garantieren zu können. 

 

Kunstpreis-Ausrichter:                           Galerie Depelmann Edition Verlag GmbH, 30855 Langenhagen (Hannover), Walsroder Str. 305

Kunstpreis-Beratung:                             Prof. Timm Ulrichs, Berlin / Hannover

Bearbeitungs-Gebühren:                        Kunstpreisausschreibung > B. Eckdaten  > Teilnahmebedingungen für den Kunstpreis Deutschland 2021